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Onlinekommunikation ist basisdemokratisch: Weshalb markenzeichen von nun an bloggen wird

By 21. April 2014 Februar 12th, 2019 No Comments

So ist das nun: auch markenzeichen wird von jetzt an einen eigenen Blog haben. Spät, doch ist das nicht zu spät. Was die Leser erwartet, welche Themen wir anpacken und was wir uns von diesem Schritt erhoffen, darüber schreibt Geschäftsführer Bodo Bimboese.

Die Onlinekommunikation wird, wie überall in der Literatur beschrieben, schier explodieren. Und die Blogs sind ein adäquates Mittel, um gerade qualitativ mit den geneigten Lesern in Kontakt zu treten. Eben mit all den Themen, die unsere Agentur mit Ihren Mitarbeitern – sei es persönlich, sei es professionell – beschäftigen. Und es wird jeder Mitarbeiter, vom „Chef“ bis zum „Volo“, in diesem Blog schreiben. Denn das ist es, was unseren Blog besonders machen soll. Die Blickrichtungen und Perspektiven sind dabei sicherlich sehr unterschiedlich: Männlein / Weiblein, jung /alt, reifer Consultant /junger Exekutiver – jeder wird schreiben. Wenn unsere Kunden Gastbeiträge für unseren Blog schreiben, sind wir sehr glücklich. Es wird ein Lektorat als Hilfestellung geben aber keine inhaltlichen Kontrollen. Selbstverständlich werden wir in Absprache darauf achten, dass interessante, relevante Themen publiziert werden – doch wollen wir in die individuellen Ansichten der einzelnen Autoren dabei nicht eingreifen. Das ist das Spannende daran, bringt die Vielfalt – und hoffentlich die polarisierenden Elemente.

Eine aktuelle Corporate Blog-Studie des Job- und Karriereportals karrierebibel.de („Corporate Blogs 2014“, zu finden hier) zeigt auf, dass mittlerweile zwar rund 50 Prozent aller DAX30-Unternehmen bloggen – hier in puncto Themenvielfalt jedoch eher Eintönigkeit herrscht. So wird hauptsächlich zu Insights (33 Prozent), persönlichen Erfahrungen (29 Prozent) und reinen Unternehmens-News (22 Prozent) gebloggt. Nutzwertige Beiträge, etwa zu Produkten oder Dienstleistungen, liegen laut Studienranking weit abgeschlagen bei 9 Prozent.

Unser Erzählspektrum soll daher bewusst groß sein: Interessante Kunden, die sich mit ihren Produkten in der Mitte der Gesellschaft befinden, brauchen den nötigen Raum zur Darstellung. Gesellschaftliche Entwicklungen wollen kommentiert sein – und durchaus auch private Dinge. Und natürlich beschäftigen wir uns auch ausführlich mit unserem täglichen Geschäft und unserer Passion, der Kommunikation. Also, um es auf den Punkt zu bringen: der Blog ist der Spiegel unserer Leistungskraft. Und zwar in all ihren Facetten.

Was wir dabei als Kommunikationsprofis wissen: Onlinekommunikation unterliegt klaren basisdemokratischen Regeln und zudem einem hohen Maß an Konstanz. Beides sind Herausforderungen, die manchmal nicht so einfach einzuhalten sind – doch den dazugehörigen Mut haben wir. Auch wenn wir mit dem Instrument ab und an anecken oder polarisieren – denn das werden und wollen wir – gilt: Wir sind gespannt auf die Kritiken, das Feedback, die Anregungen. Denn es ist immer der Austausch, der die Entwicklung von Menschen und den Organisationen, die sie vertreten, nach vorne bringt.

So hoffen wir nun darauf, dass Sie uns unbequem begleiten. Denn daraus lernen wir und steigern somit unser qualitatives Know-How. Wir sehen den Blog also auch klar als Feedback-Instrument, welches wir, wenn wir die ersten Erfahrungen gemacht haben, durchaus in unser internes Qualitätsmanagement mitaufnehmen wollen.